Expertin für Hypererotik

Der geile Saubock beurteilt die Aufführung im Theater der Lüste wie folgt:

Die Vorstellung heute war eigentlich die Hauptprobe für das Stück, das demnächst im Theater der Lüste gezeigt werden soll. Das ist insoweit von Bedeutung, als bei einer Hauptprobe  –  wie man zu sagen pflegt  –  zwischen den Inszenierungen noch “reingequatscht“ werden darf.

Es ist kaum zu glauben: Die Intensität der Aufführung litt darunter in keiner Weise. Die Faszination wurde dadurch fast noch gesteigert! Die kurzen Pausen zwischen den einzelnen Szenen erhöhten eher noch die Spannung auf den jeweils folgenden Vorgang. Dabei war die Vorstellung nicht einmal besonders lang. Die Bezauberung wurde gewissermaßen durch geballte Wucht erzielt. Großartig! Doch nun zu den einzelnen Szenen:

Der Eber war, wie meistens, nur von mittlerer Qualität, was heißen will: Man hat schon beeindruckendere Schwänze gesehen. Aber bei diesen hoch talentierten Darstellerinnen, Dolora und Kristin, genügte selbst dieser Schweinebulle vollauf, und die notwendige Geilheit für seine Verwendung in einem solchen Schaustück, das musste man ihm zugestehen, vermochte er zweifellos zu bringen.

Diesmal trieben ihn die Mädle zunächst in den Verschlag. Eingesperrt in dem engen Pferch musste er darauf warten, was mit ihm geschehen werde. Was würden die Maiden bloß mit ihm machen? Man kann sich denken, welche Spannung sich da der Zuschauerinnen bemächtigte!

So voller Samen wie er war, trieb es ihm natürlich schon im Pferch die Stange auf, und ganz nach seinem schweinischen Wesen suchte er nach jeder Ritze, in die er dieselbe hätte stoßen können. Aber dann! Ein erster Höhepunkt: Als die Maiden schließlich kamen, um ihn zu besichtigen, war dieses hochgeile Schwein doch bereits gestiegen und streckte ihnen zwischen den Latten des Pferchs heraus sein gerecktes und geschältes Horn entgegen. Wie hätte sich seine Bocksnatur eindringlicher zu erkennen geben können! Mädel von weniger hohem Format wären aufs Höchste erschreckt gewesen ob so viel viehischer Schwierigkeit. Diese bewundernswerten Maiden aber fanden kichernden Gefallen daran, ja Begeisterung! Allein schon dadurch gab sich ihre einzigartige Statur zu erkennen.

Ohne auch nur zu zögern, machten sie sich daran, den Schweinebullen zu bewerten. Sie griffen in den Speck und tätschelten seine rückwärtige Fettschicht bis zum erheiternden Schwappen und Wackeln. Belustigend: Dolora beurteilte seine Hinter hälften als eher dürftig, Kristin hingegen erachtete sie als recht stattlich. Schließlich aber wurde er  –  wie schmeichelnd doch!  –  als schlachtreif, will heissen: “schlachtgeil“, befunden.

Die Schlachtung erschien allein schon in Anbetracht seines säuischen Fickdrangs als unumgänglich. Wer weiß, was den Mädeln sonst hätte zustoßen können: Zustoßen ganz im Sinne von  –  eben  –  Fickstößen zu verstehen! Selbst von diesen kühnen Maiden musste er außerhalb des Pferchs deshalb sicher geführt werden können. Dies geschieht am besten, indem man ihm einen Strick um den Sack legt. Damit ging’s denn auch aufs Schönste. Der wilde Saubock zeigte dabei sogar eine gewisse Memmenhaftigkeit. Hier wäre vielleicht ein Wort der Kritik anzubringen: Nach aller Erfahrung erfolgt das Umlegen des Sackstricks am vorteilhaftesten, wenn es die Maiden zusammen vornehmen, wobei die eine sein Leder kräftig nach hinten aus dem Arsch zieht, so dass ihm die andere den Strick so weit oben wie es nur geht darum legen kann. Auf diese Weise wird er gut gezüchtigt, verliert aber kaum an böckischer Dranghaftigkeit, die sich andernfalls durch das Quetschen der empfindlichen Eier einstellen könnte. Die strenge Züchtigung soll bei den Damen ja auch für Erheiterung sorgen.

Schließlich wurde es nach dieser Methode gemacht und es konnte mit hämischer Belustigung gezeigt werden, wie sehr er sich am Strick seinen Sack langzog, als sich die Mädel dann mit blankem Po vor ihn stellten  –  gerade so nah, dass seine unentwegt schnellende Zunge die Zwetschge in der lockenden Furche fast, aber doch nicht ganz, erreichen konnte. Allzu lange konnte dieses überaus vergnügliche Reizen allerdings nicht getrieben werden. Es hätte sonst geschehen können, dass sich der solchermaßen bis zu irrem Quieken aufgegeilte Schweinebulle am gespannten Strick selber kastriert. Das aber war in diesem Schaustück nicht vorgesehen.

Erst recht in besinnungslose Geilheit verfiel der lüsterne Bock, als die Mädel  –  vor ihm!  –  ganz unbeschwert mit dem  Bolzenschussgerät hantierten. Es ist eigenartig und rätselhaft, aber man kann vermuten, dass das so ist, weil dieser derbe Apparat in der Hand einer Maid beim männlichen Schwein irgendwie das Verlangen aufkommen lässt, sie möge ihn damit so schlagartig besänftigen, wie sie es mit ihrem Mädchenschlitz tun könnte. Die Maiden aber hatten keine Lust, ihn mit ihren Büchsen zu beruhigen, und so geriet sein Stoßarsch derart irr ins Rucken, dass ganz offensichtlich wurde, dass er nun geschossen werden musste.

Doch dann! Diese bezaubernde Szene war selbst im Theater der Lüste bisher noch nicht gezeigt worden: Da entspann sich doch tatsächlich ein allerliebster Zickenzank darob, welche der Maiden den Eber nun schießen dürfe. Außer Zweifel stand ja wohl, dass es beide sehr schön machen würden. Begreiflich auch, dass es beide arg kitzelte, diesen triumphierenden Akt vorzunehmen. Klar indes: Der Bock konnte nur einmal geschossen werden. Er platscht dann ja sofort und liegt platt. So gab es etwelches Hin und Her bis zu Schubsen und Popotätscheln zwischen den spitz gewordenen Süßen. Schließlich einigten sie sich darauf, dass Kristin den Bock schießt und Dolora ihn dann sticht.

Und so ging’s dann auch! Als Zuschauerin hätte man sich vielleicht gewünscht, dass die fesche Metzgermaid etwas mehr Mühe mit ihm gehabt hätte. Es ist ja immer sehr anregend zu sehen, wenn sie von dem stoßwütigen Schweinebullen so richtig gefordert wird. Rucken und Ficken tat er zwar, aber zum Schießen hielt er dann brav her. Oder auch, dass sich der überaus spannende und kribblige Reigen noch etwas länger hingezogen hätte, bis sie ihn endlich so vor sich hatte, dass sie mit unbeirrter Lust das Bolzenschussgerät ansetzen und draufdrücken konnte.

Einerlei, es war berückend. Schuss und Platsch. Platschen tat er sehr schön. Satt. Ein Vorgang von betörender Häme, wie der eben noch so gefährlich wilde Eber dann sofort besänftigt war und ruhig vor ihr lag.

Toll auch, wie das Schwein dann gestochen wurde  –  am Haken! Wie eingangs geschildert, beurteilte das eine Mädel seine Schinken zunächst ja etwas abschätzig. Als er dann hing, machte er aber doch allerhand her. Das mochte natürlich vor allem daran liegen, wie aufreizend die Maiden sein Arschfett klopfend zum Schwappen brachten.

Ein Letztes noch bei diesem sehr gedrängten Bericht: Die Peitsche in der Hand der Maid ist ja an sich schon aufreizend und eine Zier  –  und ihr knallender Gebrauch erst recht anregend. Bei der heutigen Vorstellung aber wurde sie überhaupt nicht verwendet. Wer hätte geglaubt, dass es möglich ist, ohne Peitsche  –  gewissermaßen mit bloßer flacher Hand  – eine derart hinreißende Schau zu bieten! Dies allein ist schon eine bravouröse Leistung, die den Künstlerinnen Dolora und Kristin wohl keine andere nachmacht.

Mit einem Wort: Es war ein Fest! Mag man sich auch wiederholen: Mehr als je zuvor. Aber das sagt man bei den Aufführungen im Theater der Lüste ja jedes Mal.