Ich nähere mich dem Tor. Es ist Zeit- kurz vor 15 Uhr. Die Spannung steigt. Was wird mich erwarten? Herrin Dolora wird mich in Zucht und Haft nehmen. Ich werde ihr Gefangener sein. Sie sagt, dass sie es genießen wird. Es ist genau ihr Ding. Noch inniger umfasse ich die große Tüte, in der sich mein Mitbringsel befindet. Mein ganzer Körper zittert, als ich mich dem Tor nähere. Was ist nun: muss ich schellen? Oder ist das Tor offen. Hinter mir gehen Leute vorbei. Du meine Güte. Wissen sie, was los ist. Die Sekunden zeigen an, gleich ist 15 Uhr, wo mein Strafantritt erfolgen soll. Ich atme noch einmal tief durch und betätige die Klinke. Tatsächlich, das Tor geht auf. Wenn ich über diese Schwelle gehe, dann verlasse ich die traute bürgerliche Welt, tauche ein in die bizarre Traumwelt von Herrin Dolora.

Zögerlich gehe ich durch das Tor. Da wird die Tür plötzlich hinter mir zugeknallt und Herrin Dolora packt mich gleich abrupt am Nacken und ruft:

„Endlich habe ich dich erwischt. Du schaust also dauernd den Frauen auf die Ärsche“, schimpft sie mit mir und knallt die Tür zu.

Die Passanten haben sich gewiss erschrocken, wie auch ich. Empfängt da die Ehefrau ihren missratenen Gatten mit dem Nudelholz? Nein, die Herrin zeigt dem Häftling gleich, wo der Harken hängt. Sie zerrt mich in das Haus hinein und dort muss ich ihr auf Knien unterwürfig die hohen Stiefel küssen, was ich auch bereitwillig und angetan von ihrer weiblichen Macht mache.

Herrin Dolora sieht ganz herrisch und unnahbar aus so ganz in schwarzem Leder gekleidet. Du meine Güte, wie braun und makellos ihre Haut ist, so schön verwöhnt durch die heiße Sonne des Mittelmeers. Ja, Herrin Dolora sieht aus wie eine römische Göttin des Sieges, des Sieges über die schwachen Männer, die ihr reihenweise die Stiefel küssen und damit rechnen müssen, zum Dank dafür getreten zu werden.

Und heute hat sie es auf mich abgesehen, dem armen, alten Burschen, der halt nur zu gerne auf die prallen hinteren Rundungen der holden Weiblichkeit schaut. Das ist nun mal im matriarchalischen Reich von Herrin Dolora streng verboten und der Schuldige hat mit einer strikten Einkerkerung zu rechnen.

Wie eine erfahrene Kerkermeisterin führt mich Herrin Dolora durch alle Räume. Das Studio von Lady Kristin hält über drei Stockwerke Räume mit allen Thematiken vor, die das Herz eines Devoten und Masochisten höherschlagen lassen. Vom Schulraum bis zum Friseurbereich, von der Kerkerzelle bis zum Bodenloch, von der Fesselbank bis zum Pranger, an alles ist gedacht. Besondere Beachtung findet hier auch das Schwein, das sich nach Schlachtung sehnt, oder der ganz schlimme Sünder, der für seine argen Vergehen gar am Galgen baumeln möchte. Jeder noch so ausgefallene bizarre Traum kann hier verwirklicht werden.

Schon allein nach dem Anschauen der Räumlichkeiten schlottern mir schon arg die Knie. Herrin Dolora sieht es mir an, wie tief beeindruckt ich bin:

„Nun, Häftling, du siehst also, was ich hier alles zu bieten habe. Und wir haben eine lange Zeit, in der ich dich benutzen kann. Darauf freue ich mich bereits sehr. Ziehe dich nun aus, denn nach der Überwältigung folgt nun das Verhör!“

Kaum bin ich nackt, da stülpt sie mir einen kleinen Jutesack über den Kopf und bindet mir dann die Hände auf dem Rücken mit einem Seil zusammen. Gleich darauf zerrt sie mich in das Verhörzimmer. Sie zwingt mich auf einen Stuhl herab und umkreist mich dann wie ein Raubtier. Immer wieder attackiert sie mich mit Worten und Taten, dass ich gleich alles gestehe, um nicht weiter den Zorn der herrischen Lady auf mich zu ziehen. Dennoch steht die erste Strafe schon fest:

„Jetzt bekommst du erst mal tüchtig den Arsch versohlt!“

Dafür muss ich vom Stuhl aufstehen und mich über eine Bank legen. Immer noch bedeckt der Sack meinen Kopf und den Oberkörper. Außerdem sind die Hände auf dem Rücken gefesselt. Als ich so daliege, da streckt sich mein nackter Arsch hübsch hinten heraus. Sofort gibt mir Herrin Dolora erst einmal ein paar Schläge mit der Hand. Daraufhin setzt sie das Paddel ein, das nun laut und hart auf meinen Arsch klatscht, der bald eine tiefe rote Farbe annimmt. Es folgen dann noch ein paar Hiebe mit der Gerte. Dann höre ich den Befehl:

„Jetzt werde ich dich in der Zelle im Sack einsperren, damit du mal dort zur Besinnung kommst und über deine Taten nachdenkst!“

Sie zerrt mich nun in die Zelle, und ich muss in den großen Sack schlüpfen und mich auf die Pritsche legen. Mit einem langen schwarzen Seil schnürt mich Herrin Dolora gekonnt in dem Sack ein, und ich habe keine Chance mehr, mich daraus zu befreien. So muss ich über Stunden erst einmal in der dunklen Kerkerzelle verbringen.

Kurz darauf höre ich, wie Herrin Dolora draußen einen anderen Sklaven behandelt und ihn sogar in eine Hänge- Bondage bringt. Der Sklave ist sichtlich beeindruckt, wie er da nur von Seilen gehalten hilflos zwischen Himmel und Erde schwebt.

Inzwischen ist auch die Hausherrin Lady Kristin eingetroffen, die von der Session Fotos macht. Sie schaut auch kurz zu mir in die Zelle hinein, und ist sichtlich angetan von dem Anblick des Häftlings, der da eingeschnürt in einem Sack auf die weitere Behandlung durch Herrin Dolora wartet.

Bald senkt sich auch schon die Nacht über das Haus der bizarren Träume und der Sklave und Lady Kristin verlassen die Szene. Nun bin ich mit Herrin Dolora alleine und sie führt mich herab in den dämmrigen Gewölbekeller, der ihr eigentlich als Kerker dient. Und hier läuft die herrische Dame zur absoluten Hochform auf.

Mit der Zeit bin ich armer Wicht ihren Attacken nicht mehr gewachsen. Meine Brustwarzen haben es ihr besonders angetan, dass sie gar nicht ihre Finger davon lassen kann. Meine Warzen sind auch schön hart und wund, aber es hat nicht die Wirkung bei mir, wie es sich gewiss meine Kerkermeisterin erhofft hat.

Jedenfalls kann ich jetzt deutlich spüren, wie es Gefangenen geht, die keine Wahl haben, als alles von der Folterherrin erdulden zu müssen. Und Herrin Dolora gesteht mir später, dass gerade dieser herrlich gruselige Gewölbekeller ganz besonders ihren Sadismus anregt, den sie dann in der richtigen Spiellaune kaum noch zügeln kann. Sie sprüht dann regelrecht vor gemeinen Ideen.

Ich muss natürlich auch mit den Händen und Füßen in den Pranger, und stelle mir vor, wie ich so ganz nackt und mit einem Sack über dem Kopf auf dem Gefängnishof sitzen muss und dem Gelächter der Mitgefangenen und Aufseherinnen preisgegeben bin.

Jedenfalls möchte ich diese Erfahrung mit Herrin Dolora nicht missen. Sie kann exzellent in die Rolle einer Kerkermeisterin schlüpfen und spielt diese nahezu echt und perfekt. Nur der direkte Zugriff und die Attacken sind für meinen Geschmack und für meine geringe Schmerzlüsternheit zu heftig.

Daher möchte ich auf keinen Fall Häftling sein in einer Gefängnisanstalt, wo Herrin Dolora tatsächlich die Leitung hat und ihre Vorstellungen von Leiden durchsetzt. Sie liebt diese Inhaftierungsspiele und diejenigen unter euch, die das wirklich mal echt erleben wollen und auch noch eine klare schmerzlüsterne Seite haben, die werden unter ihrer Knute sehr glücklich sein. Und das Haus der bizarren Träume im Süden von Ludwigshafen ist wie geschaffen für solche tiefgehenden Kerkerspiele.

Häftling Peter

Mein bitter- schönes Ende bei Herrin Dolora

Das Vergehen und die Überwältigung

Wer hätte das gedacht, dass es so mit mir enden würde. Noch vor ein paar Stunden war ich ein freier Mann, und nun war ich der Gefangene einer schönen, grausamen Frau. Sie hatte mich in ihrem ausgelegten Netz gefangen und nun gehörte ich ganz und gar ihr. Jedoch sollte ich meine Geschichte von Anfang an erzählen.

Mein schicksalhafter Weg führte mich durch einen Vorort von Ludwigshafen. Hinter einer Straßenbrücke sah ich ein altes Haus, das mich gleich magisch anzog. Als ich kurz über den Zaun sah, da entdeckte ich an der Wäscheleine unglaublich erotische weibliche Unterkleidung wie seidige Schlüpfer, BHs, und feine Strumpfhosen. Sie flatterten verlockend im Wind. Einige Minuten lang schaute ich wie gebannt darauf. Eigentlich wollte ich zum nahen Bahnhof, um mit dem Zug zu fahren.

Als ich aus der Straße nach links zum Bahnhof abbog, da sah ich gerade noch, wie mein Zug wegfuhr. Du meine Güte, der Aufenthalt an dem magischen Haus hatte dazu geführt, dass ich meinen Zug verpasst hatte. Was sollte ich machen? Zuerst stand ich unschlüssig am Bahnhof. Der nächste Zug würde erst in einer Stunde fahren.

Es zog mich wieder in die Straße zurück und an das Haus. Ich sah mir das Tor genauer an. Auf dem Schild stand *Studio der bizarren Träume* und *Betreten auf eigene Gefahr- MATRIARCHAT* Ich war ratlos und hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte. Zögerlich drückte ich die Türklinke herab. Tatsächlich öffnete sich knarrend das Tor. Sollte ich einfach so eintreten. Vor mir sah ich die erotische Wäsche an der Leine. Ich konnte einfach nicht anders. Leise schloss ich das Tor und huschte an der Eingangstür vorbei zu der Wäscheleine. *Oh, wie betörend verführerisch die Wäsche duftete* Ich ging ganz nahe heran und befühlte das seidige Material. Dabei vergaß ich alles um mich herum.

Plötzlich packte mich jemand im Nacken und ich bekam einen großen Schreck.

„Na, wen haben wir denn hier zu Besuch? Wer erlaubt es sich da, einfach und ohne Erlaubnis auf unser Gelände einzudringen. Du befindest dich auf dem Territorium des Matriarchats und hier gelten unsere Gesetze. Wahrscheinlich wolltest du eines von unseren erotischen Kleidungsstücken stehlen. Dafür werden wir dich bestrafen!“

Neben mir stand eine herrische Frau, die ganz in schwarzes Leder gekleidet war. Sie starrte mich böse mit ihren stahlblauen Augen an und hielt mich immer noch am Nacken gepackt.

„Du wirst nun mit mir in das Haus kommen und dort werde ich dich einem strengen Verhör unterziehen!“ Endlich gelang es mir zu sprechen:

„Bitte, gnädige Frau, es handelt sich um einen Irrtum. Darf ich bitte gehen?“ Die Dame lachte nur hämisch und meinte:

„Es handelt sich keineswegs um einen Irrtum. Wir haben auf Videoband aufgenommen, wie du eben schon über den Zaun gestarrt hast. Da war mir schon klar, dass du ein Perverser bist. Ich habe mit Lady Kristin eine Wette abgeschlossen, dass du noch mal kommen würdest. Und siehe da, ich habe Recht behalten. Mein Gewinn besteht darin, dass ich mich nun persönlich um dich Lüstling kümmern werde. Ich bin übrigens Herrin Dolora und ich kann dir schon jetzt verraten, dass du in die besten Hände gekommen bist. Also rein mit dir. Von nun an betrachte ich dich als meinen Gefangenen!“